Archive für Oktober 2010

Ein letztes Mal spielen solange noch kein Bauzaun da ist

Baugelände

Der Spatenstich war zwar schon, aber noch steht der Bauzaun ja nicht. Darüber freuten sich in der letzten Woche vor allem die Kinder und Jugendlichen der Pfadfinderinnenschaft St. Georg aus Aachen.

Denn wie jedes Jahr im Herbst fuhren die Pfadis (10 bis 13 Jahre) aus Aachen nach Krekel um dort zu basteln, zu spielen und zu singen. Dieses Jahr taten sie dies unter dem Motto „Pfadice im Wunderland“. Und so nutzten sie die wohl letzten Tage des Hackschnitzelplatzes um dort zu spielen und zu toben.

Die pinken Vermessungspflöcke waren die ersten sichtbaren Vorboten der anstehenden Arbeit, doch die eiserne Regel galt für alle: „Die pinken Pinöhökel sind tabu!!“ und ließ Kinder und Leiter einen großen Bogen um selbige machen.

Pinöhökel

Auch eine neue Feuerstelle wurde ein paar Meter weiter im Garten eingeweiht, da die bisherige einem Fundament weichen muss. Die Lust auf Feuer machen mobilisierte dann aber die letzten Kräfte und so packten alle mit an um Sitzsteine und Holzbänke an ihren neuen Bestimmungsort zu transportieren.

Freitags hieß es dann nicht nur Abschiednehmen von den Kindern und Leitern sondern auch vom Krekelgarten wie die meisten ihn kennen. Doch so wie sich alle auf ein Wiedersehen freuten, sah man allen auch die Vorfreude auf das „neue“ Krekel an.

Kölner Rundschau vom 12.10.2010

Alle bürokratischen Hürden genommen
Von Renate Hotse, 12.10.10, 07:00h

„Sie machen Unmögliches möglich“, sagte Kalls Bürgermeister Herbert Radermacher zu Ruth Richter, als die Gäste am Jugendferienhaus in Krekel zusammengekommen waren, um den ersten Spatenstich für den barrierefreien Umbau mitzuerleben.

Der Lohn aller vorausgegangener Mühen: Ruth Fischer (re.), Bürgermeister Herbert Radermacher und einige große und kleine Pfadfinder beim symbolischen ersten Spatenstich für den lang ersehnten Umbau des Jugendferienhauses in Krekel. (Foto: Hotse)

KREKEL „Sie machen Unmögliches möglich“, sagte Kalls Bürgermeister Herbert Radermacher schmunzelnd zu Ruth Richter, als die Gäste am Jugendferienhaus in Krekel zusammengekommen waren, um den ersehnten ersten Spatenstich für den barrierefreien Umbau und die Erweiterung mitzuerleben. Damit spielte er auf die Hartnäckigkeit an, mit der die Vorstandsfrau der Pfadfinderinnenschaft St. Georg sämtliche bürokratischen Klimmzüge bewältigt hat. Allein Radermachers Erwähnung der „baufachlichen Antragsprüfung“ sorgte dafür, dass alle, die am Projekt beteiligt waren, lachten und die Augen verdrehten. „Aber auch diesen Begriff hat sie klären können“, erzählte er den Zuhörenden, ebenso wenig habe sie angesichts der sechsstelligen Summe an Eigenleistungen resigniert.

„Ein arbeitsreicher Weg liegt hinter uns“, stimmte ihm Ruth Richter zu. Ihren Dank sprach sie nicht nur allen Spendern aus, die geholfen hätten, „diesen wichtigen Tag“ zu erreichen, sondern vor allem Radermacher, der das Vorhaben als Bürgermeister von Beginn an unterstützt habe. „Kommt, lasst uns den Anfang machen, wir probieren neue Sachen“ sangen die Pfadfinderinnen und ihre Gäste, bevor Kaplan Frank Schürkens den Grundstein segnete. Der Aachener ist zwar am Niederrhein tätig, ist aber der Pfandfinderschaft seit langem verbunden und auch Mitglied im Förderverein des Jugendferienhauses.Ein besonderes Geschenk hatte stellvertretender Landrat Hans Schmitz mitgebracht: eine Tüte mit alten Handys. Laut Richter handelt es sich bei dieser Sammlung um die neueste Aktion der Pfadfinderinnen, die gleich mehrfach der Umwelt dient. Die Stiftung Umwelthilfe zahlt für jedes gesammelte Handy 1,50 Euro, damit die ausgedienten Geräte nicht im Müll, sondern in der Wiederverwertung landen. Und die Pfadfinderinnen wollen mit den Einnahmen eine Solaranlage fürs Dach und eine Pelletheizung im Keller des Ferienhauses finanzieren.

Auf rund eine Million Euro belaufen sich die Gesamtkosten für den barrierefreien Umbau und die Erweiterung des Selbstversorgerhauses, in dem sich Rollstuhlfahrer bislang nur sehr eingeschränkt bewegen konnten. Dank der Unterstützung seitens der Stiftungen Wohlfahrtspflege und Wohnhilfe sowie der Aktion Mensch kann das Vorhaben finanziell gestemmt werden. Schlafräume für zehn Rollstuhlfahrer werden gebaut. Außerdem wird die Küche erweitert, damit mehrere Kinder gleichzeitig dort kochen können. Mehr Platz sollen nach dem Umbau auch die Tagungsräume bieten, wo der Raum für größere Gruppen schnell zu knapp wurde.


 http://www.rundschau-online.de/jkr/artikel.jsp?id=1283520768427

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Ende im Gelände - Die Bagger können kommen

Bald ist es soweit. Der Termin für den ersten Spatenstich, am Freitag den 8. 10. 2010, rückt immer näher. Doch vorher musste noch einiges getan werden. Am letzten Wochenende fuhren erneut einige freiwillige Helfer nach Krekel um dem Neubau Platz zu schaffen und die Reste der letzten Arbeitsaktion weg zu räumen.Und wieder wurde gesägt, gehäckselt und geschleppt, 48 fleißige Hände packten mit an. Nun können die Bagger kommen.

Fleissige MenschenAlles weg!

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